Hotels im Frankfurter Central Business District (CBD) empfangen weiterhin Gäste, während die in Berlin ansässige Revo Hospitality Group sich seit Januar 2026 in einem Insolvenzverfahren befindet. Diese Entwicklung sorgt verständlicherweise für Nachfragen bei Geschäftsreisenden und Messebesucher:innen. Fürs Erste bleiben die meisten betroffenen Hotels jedoch geöffnet, während Restrukturierungspläne geprüft werden.
Revo Hospitality meldet Insolvenz an
Die Revo Hospitality Group, früher bekannt als HR Group, betreibt rund 250 Hotels in zwölf europäischen Ländern. Viele dieser Häuser laufen unter bekannten internationalen Marken wie Mövenpick, Hilton, Accor und Wyndham. Mitte Januar 2026 wurden Insolvenzanträge für zahlreiche verbundene Gesellschaften in Deutschland und Österreich eingereicht. Laut Unternehmensangaben und deutschen Medienberichten sollen die Hotelbetriebe in der Anfangsphase des Verfahrens weiterlaufen.
Die Löhne der Mitarbeitenden sind vorübergehend durch Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit abgesichert. Ein gerichtlich eingesetzter Insolvenzverwalter prüft nun die betroffenen Unternehmen, um Perspektiven für die Restrukturierung abzuklären. Branchenexpert:innen sehen als Auslöser der Insolvenz eine Kombination aus rasantem Wachstum in den vergangenen Jahren und steigenden Kosten für Finanzierung, Energie und Personal.
Was das für reisende Gäste im Frankfurter CBD bedeutet
Für Unternehmen, die Meetings, Messen oder Geschäftsaufenthalte im Frankfurter CBD planen, ist die Lage zunächst stabil. Die an Revo Hospitality angeschlossenen Hotels sind weiterhin im Betrieb und nehmen Buchungen an. Gleichzeitig können sich Sanierungsprozesse verändern und einzelne Hotels im Rahmen umfassender Finanzanalysen geprüft werden.
Gästen mit bevorstehenden Reservierungen wird empfohlen, die Details direkt mit ihrem Hotel zu klären und die Stornierungsbedingungen für zusätzliche Sicherheit zu prüfen. Flexible Buchungsoptionen können euch ein besseres Gefühl geben. Insolvenz bedeutet nicht zwingend eine Schließung, aber diese Situation macht deutlich, dass finanzielle Sanierungen in der Hotel-Gruppe auch große Geschäftszentren wie Frankfurt betreffen können – auch wenn der Gästebetrieb aktuell uneingeschränkt weiterläuft.