Allianz Real Estate hat den Kauf von Tower 1 des FOUR-Projekts in Frankfurt abgeschlossen. Der große Büro-Wolkenkratzer entsteht derzeit im zentralen Geschäftsviertel. Die Transaktion, die im Auftrag einer Partnerschaft aus Allianz-Konzerngesellschaften und dem von Universal-Investment verwalteten BVK-Fonds erfolgte, ist die größte Single-Asset-Immobilientransaktion in Deutschland im Jahr 2021. Das Objekt hat einen Wert von 1,4 Milliarden Euro.
Tower 1 wird von Gross & Partner entwickelt und soll 2024 fertiggestellt werden. Das Gebäude wird 233 Meter hoch und 54 Geschosse umfassen, die mehr als 82.500 Quadratmeter Fläche bieten, überwiegend für Büros. Nach seiner Fertigstellung wird es das dritthöchste Gebäude Frankfurts sein.
Der Deal folgt auf eine frühere Partnerschaft zwischen Allianz und dem BVK-Fonds beim EDGE East Side Tower in Berlin und unterstreicht ihr anhaltendes Interesse an großen, nachhaltigen Stadtprojekten. Für Tower 1 strebt Allianz die DGNB-Platin-Zertifizierung an. Darüber hinaus wird der Turm als „Vertical City“ gelten, weil er vielfältige Infrastrukturen vereint.
Stadtentwicklung für Nachhaltigkeit und Nutzen
FOUR Tower 1 ist Teil der Quartiersentwicklung FOUR – eines geplanten urbanen Projekts mit vier verbundenen Türmen. Es kombiniert Büroflächen, Wohnungen, ein Hotel sowie verschiedene Lifestyle-Angebote. In Tower 1 findet ihr eine Food Hall, ein Café, einen Convenience-Store, eine Kindertagesstätte und Dachterrassen. Das Gebäude setzt auf smarte Technologien, energiesparende Beleuchtung und natürliche Belüftung, um den Energieverbrauch zu senken und den Komfort für die Menschen im Inneren zu erhöhen.
Der Entwickler Gross & Partner legt den Fokus auf die ökologischen und sozialen Vorteile des Turms. Das Design sieht Dachbegrünungen und viel Tageslicht vor – wichtige Kriterien moderner urbaner Baustandards.
Mehr als zwei Drittel der Büroflächen von Tower 1 sind bereits an Unternehmen aus den Bereichen Banking und Beratung vermietet. Viele Mietverträge wurden während der Pandemie unterzeichnet und belegen damit die starke Nachfrage auf Frankfurts lebhaftem Büromarkt. Das zentrale Geschäftsviertel der Stadt bleibt robust, bei gleichzeitig wenig neuem Flächenangebot – ein wichtiger Faktor für die hohe Vorvermietungsquote des Projekts.